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Kindergipfel 2012 in Nürnberg erfolgreich beendet

Kinder überreichen Zukunftsvertrag an Mitglieder des Deutschen Bundestages

Unter dem Motto "Einer für alle, alle gegen einen: Tatort DisKRIMInierung" fand vom 7. – 10 Juni der Kindergipfel 2012 in Nürnberg statt. 12- bis 15-Jährige aus ganz Deutschland diskutierten vier Tage lang darüber, was jeder Einzelne gegen Diskriminierung und Ausgrenzung tun kann und wo die Politik gefragt ist. Die in einem Zukunftsvertrag zusammengefassten Forderungen und Selbstverpflichtungen debattierten die Kinder und Jugendlichen heute mit Abgeordneten des Bundestages im Nürnberger Künstlerhaus K4. Der Diskussion stellten sich Marlene Mortler (CSU), Marlene Rupprecht (SPD), Harald Weinberg (DIE LINKEN) und Marina Schuster (FDP).
Große parteiübergreifende Zustimmung fand die Forderung der Kinder und Jugendlichen, dass Flüchtlinge menschenwürdig untergebracht werden sollen, sodass der Kontakt zu der lokalen Bevölkerung möglich ist. Kontroversen kamen hingegen beim Thema NPD-Verbot auf sowie in der Debatte, ob und wie der Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft erleichtert werden sollte. Das Schlusswort nutzte die UN-Jugenddelegierte Sabrina Reindl, um noch einmal die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu motivieren, sich weiter politisch zu engagieren: "Fordert, dass ihr euch beteiligen dürft, denn ihr habt das Recht darauf."
Seit dem Jahr 2000 veranstaltet die Naturfreundejugend Deutschlands alle zwei Jahre einen Kindergipfel. Der Verband setzt sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein und engagiert sich für mehr Gerechtigkeit und Partizipation.

Der gesamte Zukunftsvertrag ist >> HIER << einzusehen.

Informationen zum Kindergipfel gibt es im Internet unter www.kindergipfel.de