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Die Schule in Nambala

Zweites Workcamp sächsischer Naturfreunde in Tansania

Seit wenigen Tagen sind wir wieder zurück. Ende September bis Mitte Oktober fand das zweite workcamp der Naturfreundejugend Sachsen und der NaturFreunde Dresden in Nambala statt. Seit 2008 unterstützen die Dresdner NaturFreunde das nambala-help-Projekt im Nordosten Tansanias.

Die Projekte im Rahmen von nambala-help sind vielfältig. Neben Patenschaften vor allem für Waisenkinder, die vielen Kindern einen Schulbesuch ermöglichen, ist es vor allem die Unterstützung von Bildungsprojekten, wie Schulen, Kindergärten und der Bau von Mädcheninternaten, die vielen Kindern die Teilhabe an Bildungsangeboten ermöglichen soll. Aber auch Investitionen in Gemeinschaftsprojekte zur Stärkung des Zusammenlebens, wie der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses, konnten in den letzten Jahren durch unsere Hilfe realisiert werden. Mehr als 40.000 Euro wurden allein durch die NaturFreunde Dresden an Spenden eingeworben oder durch unsere Mitglieder selbst gespendet. So wurden mit unserer Hilfe Schulräume renoviert, Lehr- und Unterrichtsmaterial bereitgestellt, das Meru-Distrikt- Hospital und das Rehabilitationszentrum in Usa River unterstützt. Viele der Paten für die Schulkinder stammen aus den Reihen der NaturFreunde Dresden.

Besonders wichtig ist für uns die „Hilfe zur Selbsthilfe“. So wurde beispielsweise in einem Projekt für arme Familien Ziegen gekauft und ihnen damit ein eigenes Einkommen und damit eine bessere Ernährungsgrundlage verschafft. Mit der Gründung einer Mikrofinanzierungsgruppe wird Frauen eine berufliche Perspektive ermöglicht. 2015 wurde durch die Naturfreundejugend Sachsen und die NaturFreunde Dresden erstmals ein Workcamp in Tansania durchgeführt, welches im in diesem Jahr seine Fortsetzung fand.

fIn diesem Jahr haben wir zwei Klassenräume der Grundschule in Nganana renoviert. Gemeinsam mit Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innnen der Schule haben wir mit viel Spaß die Klassenräume auf Vordermann gebracht. Helle freundliche Räume laden die Kinder der ersten und zweite Klasse künftig zum Lernen ein. Unsere Arbeit soll ein Anschub sein, damit die Mitglieder der Gemeinde sehen, dass es in kurzer Zeit gelingen kann, mit einem geringen finanziellen Einsatz, die Klassenzimmer zu verschönern. Das unsere Arbeit geschätzt wird, konnten wir beim Besuch der Grundschule in Nambala erfahren. Im Rahmen des workcamps vor zwei Jahren hatten wir an der Grundschule in Nambala ein Vorschulgebäude renoviert und einen Schulgarten angelegt.

Das Vorschulgebäude strahlt, viele Bilder im Innenraum sind hinzugekommen, die den Kindern das Lernen erleichtern. Auch der Schulgarten ist mittlerweile zu einem wichtigen Teil des Schullebens geworden. Damit wurden die Erwartungen an den Erfolg unserer Arbeit übertroffen.

Schüler_innen mit einer Fahne der Naturfreundejugend

Wer Lust hat die Erlebnisse unserer Reise noch einmal nachzulesen, unter nambala2017.blogspot.de könnt ihr mit uns noch einmal auf Reisen gehen. Die Initiative zum Projekt Nambala-help begann ganz ursprünglich und mit viel Herz: Eckard Krause, Dresdner NaturFreund, wurde bei einer Tansania-Reise 2004 gefragt, ob er helfen könne, ein neues Schulgebäude zu bauen. Daraus entwickelte sich ein privates Hilfsprojekt, welches getragen von vielen Privatpersonen, Kirchgemeinden und Vereinen seit 2004 in Gemeinden in und um Nambala in der Region Arusha/Tansania aktiv ist. Wir wollen auch weiterhin in Tansania aktiv sein und natürlich freuen wir uns schon zu sehen, was aus unserer Arbeit an der Grundschule in Nganana geworden ist. 2019 ist wieder ein workcamp in der Region Arusha geplant, deshalb freuen uns über jede Unterstützung. Weiterführende Informationen zum Projekt findet ihr unter www.nambala-help.org.