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Internationaler Park(ing)Day 2015

Unser erster Einsatz als FÖJlerinnen beim Internationalen Park(ing)Day 2015 mit viel Spiel, Spaß und Kinderschminken.

Doch was ist der Park(ing)Day eigentlich?

Am Freitag, den 18. September 2015 fand der diesjährige International ParkingDay statt. Anliegen dieses weltweit begangenen Aktionstages ist es, ein Umdenken anzuregen, um von der heutigen autogerechten Stadt hin zu einer bürgergerechten Stadt zu gelangen, die lebenswerter ist und mehr Aufenthaltsqualität für die Menschen besitzt. Viel zu viel öffentlicher Raum wird beansprucht von rollenden und parkenden Autos, Flächen, die stattdessen auch viel attraktiver und lebenswerter gestaltet und so für mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt genutzt werden könnten. Es geht nicht darum, den Autoverkehr zu verteufeln, sondern mehr Platz für die Menschen zu reklamieren.

Am diesjährigen ParkingDay waren zwischen 14:00 bis 20:00 Uhr erstmals auch in Dresden Parkplätze in temporäre Gartenlandschaften verwandelt worden: es wurden Sitz- und Liegemöbel aufgestellt und Heiß- und Kaltgetränke ausgeschenkt. Für einen Nachmittag haben die Bürger Plätze in Anspruch genommen, die sonst dem „heiligen Blechle“ der Bürger vorenthalten sind. In Gesprächen haben sich die Passanten über das Anliegen dieses Tages und der beteiligten Vereine informieren können. Wir haben damit auch auf den enormen Flächenverbrauch des PKW-Verkehrs aufmerksam machen können.

Eine Reihe Vereinen hat sich für den 18.September in Dresden zu gemeinsamen Aktionen zusammengefunden. Wir haben Parkplätze in der Dresdner Neustadt „besetzt“, konkret an der der „kleinen“ Königsbrücker Straße 39. Unter anderem beteiligen sich der ADFC, das Hole of Fame, der BUND, die NaturfreundeJugend, Sukuma e.V., die Bürgerinitiative Königsbrücker muss leben und der VCD.

Der ParkingDay 2015 ist wie jedes Jahr eingebettet in die Europäische Mobilitätswoche, die diesmal vom 16.-22. September unter dem Motto „Chose. Change. Combine – Do the right Mix“ in vielen europäischen Städten, u.a. auch Chemnitz und Erfurt begangen und von der Europäischen Union gefördert wird (www.mobilityweek.eu). Ein Thema, das auch sehr viel mit Dresden und dem in der Vergangenheit viel diskutierten Verkehrsentwicklungsplan VEP 2025 zu tun hat. Wir wünschen uns, dass sich auch Dresden in den kommenden Jahren an dieser europäischen Rahmenaktion beteiligt und fordern die politisch Verantwortlichen auf, Dresden künftig dafür bei den Veranstaltern anzumelden.